Am Montag, den 7.5.2012 soll vor dem Amtsgericht in Greifswald gegen uns verhandelt werden. Uns wird vorgeworfen, dass wir öffentliche Betriebe gestört, Eigentum zerstört sowie den Lokführer genötigt hätten.
Die Staatsanwaltschaft fordert 120 Tagessätze a 30€ – ab 90 Tagessätzen ist mensch nach hiesigem Recht vorbestraft und erhält einen Eintrag in das polizeiliche Führungszeugnis. Wir sehen den Strafbefehl als inakzeptabel an und werden diesen nicht hinnehmen – wir sind unschuldig! Wer eigentlich die Konsequenzen tragen müsste, sind die lediglich an Profit und Karriere denkenden Politiker_innen und Manager_innen der Atomlobby. Diese Leute müssen zur Verantwortung gezogen werden, nicht wir!
Wir freuen uns über zahlreiche solidarische Unterstützung im Vorfeld, vor Ort und danach!





B. hat im Zuge der Proteste gegen den Lubmin-Castortransport im Februar 2011 an einer Versammlung auf den Schienen teilgenommen. Obwohl die Schienen nach polizeilicher Aufforderung verlassen wurden, wurden Bußgeldbescheide rumgeschickt. Und obwohl diese nach Auffassung vieler rechtswidrig waren, haben viele, wie jetzt rauskam, leider bezahlt, ohne groß darüber zu reden, und werden sich nun vielleicht überlegen, ob sie nochmal Lust haben auf eine Versammlung, die 75 € "kostet". Das ist Repression, die in diesem Moment erfolgreich würde. Falls Menschen, die das hier lesen, davon betroffen sind, meldet euch bitte nochmal beim 































