Mahnwache am Fischmarkt, 11. Februar
Um der Solidarität mit den Menschen in Japan Ausdruck zu verleihen, gab es am Samstag an mehr als 150 Orten in Deutschland Mahnwachen.
In Greifswald wärmten sich etwa 50 Leute auf dem Fischmarkt neben dem Brunnen an der Feuertonne, freuten sich über heißen Glühpunsch und das nachgebaute Zwischenlager Nord aus Kuchen zum Aufessen.
Auf einer Stellwand wurde informiert über den derzeitigen Zustand in Fukushima, über die ungelöste Lagerproblematik für Atommüll und bewusste Fehlinformation der Öffentlichkeit bei der Grenzwertkontrolle im Zwischenlager Gorleben.

Anhand des nachgebauten ZLN sollte der geplante Mauerbau um das Zwischenlager verdeutlicht werden, der auch für weitere Standorte in Deutschland geplant ist.
Doch Radioaktivität lässt sich nicht durch Mauern aufhalten. Auch von den angekündigten Stresstests der Zwischenlager hat man in den letzten Monaten nichts mehr gehört.
Das Antiatim-Bündnis NordOst fordert den konsequenten Ausbau Regenerativer Energieträger und setzt sich ein für dezentrale Energiekonzepte in Hand der Bürgerinnen und Bürger vor Ort, denn:
„Gewinnorientierte Großkonzerne wie etwa RWE und E.ON oder auch Tepco in Japan stellen ein zu großes Risiko für die Allgemeinheit dar.“ (Nadja Tegtmeyer)
Am 11. März, dem Jahrestag der Katastrophe in Fukushima, sind derzeit an 6 Orten in Deutschland große Protestaktionen geplant.
Weitere Informationen zu den Mahnwachen am 11.2. und zu den Demonstrationen am 11. März bei ausgestrahlt sowie unter http://anti-atom-demo.de
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