Ein bundesweiter Protesttag entlang der gesamten Castorstrecke ist zu Ende. An mehr als 22 Orten von Karlsruhe bis Greifswald gingen rund 3000 junge und alte Demonstrierende auf die Straße, um gemeinsam gegen den anstehenden Atommülltransport ins Zwischenlager Nord zu protestieren. Es gab viele bunte und große Demonstrationszüge und Kundgebungen, es wurden Widerstandswaffeln gebacken, Flashmobs veranstaltet und sogar Schienenspaziergänge gemacht – ein starkes Zeichen vielfältigen Protests.
Wir danken allen, die diesen Tag mitgestaltet haben und trotz der kalten Temperaturen gegen die aktuelle Energiepolitik der Bundesregierung und Energiekonzerne auf die Straße gegangen sind.
Wir freuen uns, dass wieder mehr als deutlich geworden ist, dass Atommülltransporte in den Nordosten des Landes nicht mehr still und leise verlaufen, sondern bundesweit viele Menschen bewegen, die gemeinsam den sofortigen Atomausstieg fordern.
Dieser erfolgreiche Protesttag steht nicht für sich allein. Er war ein Auftakt für die zahlreichen geplanten Aktionen der nächsten Tage, die auf den für den 16. und 17. angekündigten Castortransport aufmerksam machen wollen. Zahlreiche Gruppen und Initiativen haben für den Transporttag Aktionen und Mahnwachen angekündigt und wollen diesen sinnlosen Atommülltransport stoppen.
Wir wünschen allen viel Erfolg und gutes Durchhalten!
Für den Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg!
Bernau: Kundgebung mit 70 Pers.
Biesenthal: Kundgebung mit 60 Pers.
Erfurt: Demo mit über 200 Pers.
Greifswald: Demo mit über 2000 Pers. Redebeiträge
Halle: Kundgebung mit 100 Pers.
Karlsruhe: Kundgebung mit 400 Pers. und anschl. gemeinsames Straßenbahnfahren auf der Castorstrecke durch Karlsruhe
Ludwigslust: 30 Pers. bei Schienenspaziergang
Magdeburg: Flashmob mit 25 Pers., Backen von Widerstandswaffeln und Infoverteilung - viel gute Resonanz
Wittenberge: 50 Pers. verteilten Infos und schmückten Bahnhofsvorplatz für den Tag X
Habt Ihr noch weitere Infos zu bundesweiten Aktivitäten, dann Infotelefon 0170-1223239 oder antiatom[a]systemausfall.org.
Wittenberge
Das Bündnis trotzte der eisigen Kälte. Vor dem Kulturhaus wurden Holzkreuze angefertigt, Protestbutton angefertigt, StromweXel betrieben, Infos gern von Passant/innen angenommen. Der Bahnhofsvorplatz mit gelben Kreuzen für den wohl kommenden Castorzug "geschmückt. und kleiner Gruppen liefen durch die Stadt um Infos zu verteilen.
Super Unterstützung gab es von der BI Lüchow-Dannenberg! Auch die Umseitgenden aus den verschiedenen Zügen auf den Wittenberger Bahnsteigen durften ihr Reisegepäck mit Castor-Infos fortsetzen. Medienvertreter/innen waren auch erschienen Der Prignitzer, Märkische Allgemeine Zeitung, rbb (Brandenburgs Fernsehsender) und Prignitz-TV. Waswollen wir mehr!!!
Es standen mindestens 50 Aktive bereit, um für die kommende Fracht und gegen die Laufzeitverlängerung Informationen breit in die Bevölkerung zu streuen. Plakate, Trillerpfeifen, Bullerwagen, und Infoflyer bestimmten das Bild. Der Protest ist in der PrigNIX tatsächlich angekommen. Wieviele Bürger/innen wir erreicht haben kann ich nicht sagen, nur dass die meisten Infoblätter nach der Aktion verbraucht waren. Nun gibt es in den kommenden Tagen Nachschub.
Friedberg
Zeitweise bis zu 30 Menschen haben am Samstag in Friedberg gegen den erneuten CASTOR-Transport demonstriert, der am 16. Februar mit hochradioaktivem Müll vom ehemaligen Kernforschungszentrum in Karlsruhe starten soll. Ziel des Transports ist das Ostseebad Lubmin bei Greifswald.
Die in weißen Anzügen gekleideten Teilnehmer rollten gelbe „Atomfässer“ über die Friedberger Kaiserstraße, um auf das ungeklärte Problem der Endlagerung des Atommülls aufmerksam zu machen. Aufgerufen dazu hatte das Friedberger Aktionsbündnis gegen Atomenergie. Das Aktionsbündnis hält den Transport des hochgiftigen und radioaktiven Schwermetalls nach Lubmin für sinnlos und gefährlich. "Weltweit gibt es kein sicheres Endlager für Atommüll. Es ist unverantwortlich, immer neuen Atommüll zu produzieren, der auf Dauer nicht sicher gelagert werden kann", so Hans-Dieter Wagner, einer der beiden Sprecher des Friedberger Aktionsbündnisses. "Die heutige Aktion soll zeigen, dass wir dies nicht hinnehmen und weiter für einen sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie eintreten."
Das Friedberger Aktionsbündnis wird am kommenden Donnerstag erneut gegen die CASTOR-Transporte aktiv werden. Treffpunkt ist um 15 Uhr vor der Dankeskirche in Bad Nauheim. Das nächste reguläre Treffen der Atomkraftgegner findet am Dienstag, dem 22. Februar, um 19 Uhr, im Pastis, Haagstraße 41, Friedberg statt.
Zur bundesweit geplanten Menschenkette vom AKW Neckarwestheim nach Stuttgart, am 12. März, will das Aktionsbündnis mit einem Bus anreisen. Mitfahrer können sich unter der E-Mail-Adresse querstellen-friedberg@t-online.de melden. Seit kurzer Zeit informieren die Atomkraftgegner auch unter www.querstellen-friedberg.de auf einer eigenen Internetseite über ihre Aktionen.
E-Mail: querstellen-friedberg[at]t-online.de
Karlsruhe
Fotos von der Demonstration in Karlsruhe hier
Lüneburg
Mit einem „Info- und Mitmachtisch“ hat das Lüneburger Aktionsbündnis gegen Atom (LAgA) am Samstag im Rahmen des bundesweiten "Castor-Strecken-Aktionstages" auf den anstehenden Castortransport von Karlsruhe ins Zwischenlager Nord bei Lubmin aufmerksam gemacht und dazu ermuntert, sich an den Protesten am 16./17.02. entlang der Transportstrecke zu beteiligen.
Von 11-14 Uhr gab es in der Bäckerstraße Informationen und Gespräche rund um die Themen Castortransporte, Atomkraft und Ökostrom. Im Anschluss daran führten die Atomkraftgegner/innen eine „Die Inn / Flash Mob“-Aktion durch.
Fotos und mehr hier
Bernau
Biesenthal
Brück (Potsdam/Mittelmark)
16:00, Torhaus Trebitz: Informationsveranstaltung zu Atomkraft und alternativen Stromanbietern mit Filmausschnitten, Stromwechsel. Anschließend Schieneninspektion und DISCO
antiatom(aet)riseup.net
Eberswalde
Eichenberg
Erfurt
Friedberg
11-13:00, Europaplatz: "Atommüll Transport auf der Kaiserstraße vom Friedberger Aktionsbündnis - querstellen.friedberg[at]t-online.de
Gelnhausen
Greifswald
Nadja Tegtmeyer (AntiAtom-Bündnis NordOst)
Holger (Nachttanzblockade Karlsruhe)
Simone Leuning (AG Schacht Konrad)
Pfarrer Matthias Gürtler (Ev. Kirchengemeinde)
Renate Backhaus (BUND)
[Monty Schädel (Friedensbündnis)]
Halle
Jüterbog
Karlsruhe
Kassel
Ludwigslust
Lüneburg
Magdeburg
Teltow-Fläming
14:00, Nähe Bhf Genshagener Heide: Streckenspziergang entlang der Strecke nach Diedersdorf - Treff an der B101 (Höhe Genshagener Heide - letzte Abfahrt südlich vor der Eisenbahnbrücke - am Storchenwanderweg) (AntiAtom-Zossen)
14:00, Großbeeren: Theodor-Echtermeyer-Weg (am Institut) Schienenspaziergang nach Diedersdorf (AntiAtom- Großbeeren)
14:15, Bhf Blankenfelde: Streckenspaziergang nach Diedersdorf (AntiAtom Rangsdorf)
15:00, Diedersdorf, Brücke über den Gleisen: gemeinsame Abschlusskundgebung -Bitte Kaffee, Tee und Kuchen mitbringen- antiatom-teltowflaeming[at]gmx.de
Wittenberge
Alle gemeldeten Demos/Aktionen könnt ihr auf dieser Karte finden:
Castorstreckenaktionstag auf einer größeren Karte anzeigen
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