Am 3. Januar 2012 ist unser Freund und Mitstreiter mit nur 35 Jahren verstorben. Wir bedauern aufrichtig diesen Verlust. Denn Sahin hat trotz seiner körperlichen Beeinträchtigung und offensichtlich starken gesundheitlichen Problemen regelmäßig den Weg in unser Plenum gefunden. Er war zwar körperlich das schwächste Glied der Gruppe, und konnte deshalb nicht an allen Aktivitäten des Anti-Atom-Bündnisses teilnehmen. Aber geistig war er oft der stärkste Dorn, der unsere Diskussionen durch konstruktive Kritik belebte, und den Blick über den Tellerrand hinaus öffnete.
Sahin war auch in seiner kurdisch-türkischen Heimat politisch aktiv und ist vor politischer Verfolgung in den 90iger Jahren nach Deutschland geflohen.
In Rostock hat er sich lokal, aber auch überregional neben dem Kampf gegen die Nutzung von Atomkraft an vielen sozialpolitischen Initiativen beteiligt. Sein Engagement ließ keinen Zweifel, wie stark in ihm der Wille verankert war, die Welt ein wenig gerechter und lebenswerter zu machen.
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